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Innsbruck: Bummel durch die Altstadt und Tiroler Kulturerbe

Das Goldene Dachl und die Altstadt

Als unverwechselbares Wahrzeichen Innsbrucks thront das Goldene Dachl seit dem 15. Jahrhundert stolz an der Herzog-Friedrich-Straße. Dieser mit 2.657 feuervergoldeten Kupferschindeln geschmückte Erker wurde von Kaiser Maximilian I. in Auftrag gegeben, um Feste und Turniere auf dem darunterliegenden Platz zu beobachten. Ringsum bestechen die barocken und Rokoko-Fassaden des Helblinghauses mit Pastellfarben und filigraner Stuckarbeit.

Die Kaiserliche Hofburg und die Hofkirche

Nur wenige Schritte entfernt zeugt die Innsbrucker Hofburg von der Pracht der Habsburger. Im 18. Jahrhundert im prunkvollen Rokoko-Stil umgestaltet, beherbergt sie Prunkräume mit Fresken und Familienporträts. Direkt daneben birgt die Hofkirche das Grabmal Maximilians I., bewacht von 28 lebensgroßen Bronzestatuen, den sogenannten «Schwarzen Mandern». Das angrenzende Tiroler Volkskunstmuseum zeigt Trachten, bemalte Möbel und alpine Alltagsgegenstände.

Tiroler Küche: Knödel, Schnitzel und Strudel

Innsbruck darf man nicht verlassen, ohne die Tiroler Spezialitäten gekostet zu haben. Knödel, mit Käse oder Speck gefüllte Semmelklöße, begleiten Suppen und Eintöpfe. Das Wiener Schnitzel, goldbraun und knusprig paniert, bleibt ein unverzichtbarer österreichischer Klassiker. Zum Nachtisch rundet ein hausgemachter Apfelstrudel, lauwarm mit einem Hauch Sahne serviert, das Mahl harmonisch ab. In den Laubengängen der Altstadt laden historische Cafés ein, eine Wiener Melange mit Blick auf die Berge zu genießen.

Praktische Tipps für Ihren Besuch

Die Innsbruck Card ist als 24-, 48- oder 72-Stunden-Variante erhältlich und gewährt freien Eintritt in Museen, Bergbahnen und öffentliche Verkehrsmittel. Vom Flughafen Innsbruck erreichen Sie das Stadtzentrum in 15 Minuten mit der Buslinie F. Planen Sie einen vollen Tag ein, um die Altstadt zu erkunden, die Hofburg zu besichtigen und durch die Einkaufsgassen zu schlendern. Der Christkindlmarkt verwandelt von Ende November bis Ende Dezember den Platz in eine märchenhafte Kulisse aus Holzhütten und goldenem Lichterschein.